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Gebäudegeschichten

Süddeutsche Zeitung – 29.8.2019 – Dr. Kaija Voss/Icking
Ein bedingungsloses Leben im Knusperhäuschen
Die Familie des Architekten und Bauhausdirektors Ludwig Mies van der Rohe wohnt in den 1920er Jahren in Icking. Tochter Georgia van der Rohe beschreibt das Leben in der Isartalgemeinde in ihrer Biografie, das Haus soll jedoch bald abgerissen werden

Süddeutsche Zeitung – 29.8.2019 – Dr. Kaija Voss/Icking
“Weil es praktisch war”
In Icking lebt die 92-jährige Anthroposophin Krista Emendörfer, Tochter des Architekten Ernst Neufert

Süddeutsche Zeitung – 29.8.2019 – Dr. Kaija Voss/Kochel am See
Kühne Formensprache
In Kochel, Bad Tölz und Lenggries gibt es Beispielbauten der Klassischen Moderne. Die letzte Bewohnerin des Verstärkeramtes muss allerdings bald ausziehen

Süddeutsche Zeitung – 14.9.2018 – Claudia Koestler und Dr. Kaija Voss
Es ist doch ein Denkmal – Verstärkeramt – Kochel a. See
Landesamt bewertet das Kochler Verstärkeramt

Das ehemalige Kochler Verstärkeramt ist ein Baudenkmal. Zu diesem Ergebnis kommt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Wie es im Schreiben an die Gemeinde Kochel am See heißt, bildet das Gebäude “ein Dokument für die Modernisierung der Telefonkommunikation im Deutschland der 1920er Jahre”. Diese habe Verstärker- und Selbst-Anschluss-Ämter erforderlich gemacht. Die Anlage aus Verstärker- und Selbst-Anschluss-Amt, Beamtenwohngebäude und Garagengebäude einschließlich Einfriedungsmauer habe “eine wichtige geschichtliche und künstlerische Bedeutung” . . . mehr

Süddeutsche Zeitung – 5.7.2018
Ein Klassiker – Verstärkeramt – Kochel a. See

Das ehemalige Verstärkeramt in Kochel soll nach dem Willen der Gemeinde abgerissen werden. Doch es ist nicht einfach nur ein alter Bau, sondern ein architekturhistorisches Vorzeigeobjekt der frühen Moderne

Kommt man von Benediktbeuern nach Kochel, sieht man am Ortseingang auf der linken Seite der Bahnhofstraße ein gelbes Gebäude mit Satteldach.

Kochel a. See, Verstärkeramt, Molitor

Der Giebel ist zur Straße orientiert, ihn zieren symmetrisch angeordnete Fenster in klassischer Sprossenteilung, einst auch grüne Fensterläden. Das Dach hat eine 45-Grad-Neigung, die Fenster sind nahezu quadratisch. Ein Haus wie aus einem Bilderbuch, klassischer geht es nicht. Aufgrund einer Abrissentscheidung des Kochler Gemeinderates ist es aber derzeit sehr stark gefährdet. Die Stadt will auf dem Grundstück 16 bezahlbare Mietwohnungen neu errichten . . . mehr

 


 

Süddeutsche Zeitung – 4.12.2017
Ungewöhnliche Architektur im Tölzer Kurviertel – Wetterwarte für Kur-Patienten

Heimatschutzstil mit Bauhaus-Look? Das Anwesen an der Tölzer Badstraße 15 gibt nur auf den ersten Blick Rätsel auf. Es erinnert an die Anfänge der systematischen Meteorologie in der Stadt.

Im Tölzer Kurviertel steht auf der rechten Seite, kurz bevor es zur Isar hinab und zur Franziskanerkirche hinauf geht, ein sehr ungewöhnliches Haus.

Bad Tölz, Wetterwarte, Molitor

Gerade Architekturfans stellt das Gebäude an der Badstraße 15 vor Rätsel. Auf den ersten Blick ist alles einfach: Es ist ein eingeschossiger Bau mit Satteldach, Sprossenfenstern und hölzernen Fensterläden. Er erinnert an die Bauten der NS-Mustersiedlung in Wolfratshausen-Waldram, die ebenfalls im Heimatschutzstil errichtet wurden. Über der Tür steht die Jahreszahl 1938, stilistisch passt das perfekt . . . mehr