Die Zukunft sakraler Bauten – Verantwortung von Kirche, Staat und Denkmalschutz
Das Ortskuratorium München der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Axel Hofstadt lädt Sie herzlich zur dritten Veranstaltung aus der Reihe „Quo Vadis? – Zur Zukunft bedrohter Kirchen“ ein. Die Zukunft sakraler Bauten steht im Mittelpunkt des Podiumsgesprächs mit Vertretern aus Denkmalpflege, Stadtplanung, Wissenschaft und Kirche.
Kirchen prägen das Stadtbild, sind Orte von Geschichte, Spiritualität und Gemeinschaft. Doch was geschieht, wenn sie nicht mehr als Gottesdiensträume gebraucht und genutzt werden? Ein Teil der oft denkmalgeschützten Bauwerke wird stillgelegt, verkauft und säkularisiert. Einige verfallen, werden abgerissen oder umgewidmet. Wie können Kirche, Staat und Denkmalpflege Verantwortung übernehmen – und welche neuen Chancen eröffnen sich?
Darüber diskutieren:
- Prof. Dipl.-Ing. Mathias Pfeil (Generalkonservator Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)
- Prof. Dr. Elisabeth Merk (Stadtbaurätin Landeshauptstadt München)
- Prof. Dr. habil. Karin Berkemann (Hochschule Anhalt, Campus Dessau, Mitglied im Kuratorium Deutsche Stiftung Denkmalschutz)
- Ordinariatsrat Dr. Walter Zahner (Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Diözese Regensburg)
- Dr. Bernhard Liess (Stadtdekan Evang.-Lutherischer Dekanatsbezirk München)
Impulsvortrag:
Dr. Kaija Voss (Architekturhistorikerin, Autorin, Dozentin)
Moderation:
Dr. Manuela Klauser (Kunsthistorikerin, TRANSARA-Mitarbeiterin)
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr
Verabschiedung: 21:00 Uhr
Deutsches Jagd- und Fischereimuseum (einstige Augustinerkirche)
Neuhauserstr. 2, 80331 München
25.11.2025
18:00 Uhr – 21:00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.